Ladetechnik
Empfehlungen zum Aufladen von Batterien
Die ventilgeregelten SUN Batterien sollten ausschließlich unter konstanter Spannung mit Strombegrenzung von 0,1 C(A) bis max. 0,25 C(A) geladen werden. Parallelverschaltung: bis zu 5 Strängen von Batterien identischer Kapazität aus einer Baureihe. Parallelverschaltung: Batterien bis zu 3 Strängen parallel, die nicht gleicher Kapazität von Strang zu Strang sind. Dabei sollte das Verhältnis von 2:1 zwischen der größten und kleinsten Kapazität nicht überschritten werden.
Reihenschaltung
Hintereinanderschaltung von Batterien gleicher Kapazität mit möglichst geringer Schwankungs- breite des Produktionsdatums.
Zu beachten
Achten Sie bei Reihenschaltungen über 60 V darauf, dass eine Isolierung mit einem Übergangswiderstand von mindestens 1 Mega Ohm zwischen Batterie und Batteriegestell / Batterieschrankeinlegeboden eingebracht wird. Betreiben Sie Batterien nicht in auf dem Kopf stehender Lage.
Reihenschaltung: Verbinden Sie nie Batterien unterschiedlicher Kapazität, aber gleicher Spannung, in Reihe, ungeachtet der Tatsache, dass der Kapazitätsabstand gering sein mag.
Reihenschaltung: Sie können Batterien aus einer Baureihe in Reihe schalten, wenn die Kapazitäten identisch sind und die Spannung pro Batterieblock unterschiedlich ist. In diesem Fall kann eine 6-zellige (6 x 2 V) Batterie in Reihe mit einer 3-zelligen (3 x 2V) Batterie geschaltet werden, so dass eine 18 V Nominalspannung erzielt wird. Passen Sie entsprechend die Schwebeladespannung bei 20°C auf Grundlage der Anzahl der Zellen an wie folgt : 6 Zellen + 3 Zellen = 9 Zellen, 9 Zellen x 2,275 V/Zelle = 20,475 Volt
Die 80/20-Regel für unterbrechungsfreie Stromversorgungsanlagen:
a.) Man kann bis zu 80% aller Batterien in einem Strang ersetzen, wenn die zu erwartende Betriebszeit (bezogen auf eine bestimmte Baureihe) der Batterien noch nicht zu 20% erreicht worden ist.
b.) Man kann bis zu 20% aller Batterien in einem Strang ersetzen, wenn noch nicht 80% der zu erwartenden Gebrauchsdauer abgelaufen sind.
Ziel dieses Ladeverfahrens ist es, eine möglichst schnelle und effiziente Wiederaufladung bei zyklischem Betrieb (häufiges Entladen und Laden) zu gewährleisten
- 1. Phase: Konstantspannungsladung bei 2,45~2,5 V/Zelle bei 20°C Batterietemperatur bis der Ladestrom bei zunehmender Aufladung auf 0,07 C(A) fällt. Ab Beginn der Ladung bis zu diesem Zeitpunkt wird die Ladezeit festgehalten. Ein Sicherheitsschalter begrenzt diese Phase auf 16 - 20 Stunden, wenn der Ladestrom nicht auf 0,07 C(A) fällt. danach soll Schwebeladspannung anliegen.
- 2. Phase: Bei Erreichen eines Ladestromes von 0,07 C(A) Ende der Phase 1 wird diese zeitlich um 50% in einer 2. Phase unter gleichen Bedingungen fortgesetzt.
- 3. Phase: nach 50%-iger Verlängerung von Phase 1 in Phase 2, wird nun in Phase 3 auf die Schwebeladespannung von 2,25 ~ 2,3 V eingepegelt.
