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Vorschriften

Lagerung

Werden die Batterien nicht sofort installiert und in Betrieb genommen, ist es empfehlenswert, sie in den Kartons an einem kühlen und trockenem Ort zu lagern. Bei einer Lagerung über 9 Monate ist eine Ergänzungsaufladung sinnvoll.

Sichtkontrolle bei Entnahme

Batteriepole sollten nie direkt verbunden werden oder ohne Lastwiderstand überbrückt werden. Bei der Entnahme ist die Lieferung auf Beschädigung und Vollständigkeit zu überprüfen. Außerdem sollte die offene Klemmenspannung innerhalb der ersten 10 Wochen nach Produktionsdatum pro Zelle über 2,1V liegen.
Eine Ergänzungsladung ist dann sinnvoll, wenn die Batterie länger als 6 Monate gelagert wurde oder die offene Klemmenspannung kleiner als 2,1V/Zelle liegt.

Check-Liste vor der Installation

Vorsicht Batterien dürfen nicht in abgeschlossenen Behältnissen geladen werden.
Batterien, die in USV-Anlagen eingesetzt werden, bedürfen einer guten Luftumwalzung bei einer Temperatur von 20°C bis 25°C.
Zu beachten: Eine permanente Batterietemperatur von über 25°C kann sich nachteilig auf die Batteriegebrauchsdauer auswirken.

Installation und Überbrückung

Beim Anzug von flexiblen Verbindern auf dem Batteriepolen muss ein korrekt abisolierter Drehmomentschlüssel verwendet werden. Beim Hantieren mit Batterien empfiehlt sich das Ablegen jeglichen Schmucks, Uhren und Ringen. Beim Überbrücken von Batterien sollte ein Luftspalt von mindestens 5 - 10 mm zwischen den Batterien vorgesehen werden. Da Batterien entzündliche Gase beim Aufladen generieren können, sollten sie vor Funkenflug geschützt werden und nicht in der Nähe von funkensprühenden Umschalt-Anlagen platziert werden. Der Batteriecontainer besteht aus ABS - Kunststoff, halten Sie ihn daher fern von organischen Lösungsmitteln oder Klebstoffen. Zur Vermeidung von Kriechströmen zwischen Batterie und Masse bei Reihenschaltungen (<60V) in unterbrechungsfreien Stromversorgungsanlagen (USV) wird empfohlen das Batteriegestell mit einer Beschichtung bestehend aus z.B. Polypropylen zu isolieren. In Systemen mit einer hohen Spannung sollte der Überschlagswiderstand zwischen Batterie und Gestell größer als 1 mOhm betragen. Ein an Masse gekoppelter adäquater elektrischer Messkreis mit Warneinrichtung sollte in diesem Fall vorbeugend Kriechströme anzeigen können.

Verbinden einzelner Batterien

Wenn mehrere Batterien verbunden werden sollen, gehen Sie bitte wie folgt vor

Positiver Pol: Verbinden Sie den positiven Batteriepol (+) der ersten Batterie mit dem positiven Pol (+) des Ladegerätes oder der Last.
Verbindung zwischen den Zellen: Verbinden Sie den positiven Pol(+) der ersten Batterie mit dem negativen Pol (-) der zweiten Batterie. Verbinden Sie nicht unterschiedliche Batteriestränge auf verschiedenen Gestelletagen, wenn nicht zuvor alle Verbindungen zwischen den Zellen gelegt worden sind. Falls die Erdung über den Minuspfad führt, verbinden Sie den letzten negativen Batteriepol mit der Ladeeinheit oder der Last. Erstellen Sie die verbleibenden Überbrückungen zu den verschiedenen Gestelletagen strikt nach vorgegebener Reihenfolge. Zum Schluss verbinden Sie dann den verbleibenden positiven (negativen) Pfad mit dem entsprechenden gleichwertigen Pol des Ladegerätes oder der Last. Negativer Pol: Verbinden Sie den negativen Pol (-) der letzten Batterie der Reihe sicher mit dem gleichwertigen negativen Pol (-) des Ladegerätes oder der Last.

Verbinden mehrerer Batteriestränge

Erstellen Sie alle Zellverbindungen wie zuvor beschrieben. Befolgen Sie bisherige Anweisungen in Bezug auf Verbinder in Hinsicht auf eine gemeinsame Erdung zuerst, dann verbinden Sie die andere Polarität. Verbinden Sie das Endkabel des Gesamtpluspols miteinander durch einen Umschalter/Lastrenner.